RSV-Impfung
RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) ist ein weit verbreitetes Atemwegsvirus, das besonders für Erwachsene ab 60 Jahren sowie für Menschen mit chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem gefährlich werden kann. Während RSV bei vielen nur leichte Erkältungssymptome wie Husten, Fieber oder Schnupfen verursacht, kann es bei älteren oder vorerkrankten Personen zu schweren Infektionen der unteren Atemwege, Atemnot oder sogar einer Lungenentzündung kommen. Zur Verringerung dieses Risikos steht ein Impfstoff zur Verfügung. Die Impfung wird als einmalige Injektion in den Oberarm verabreicht und hilft dem Körper, Abwehrstoffe gegen das Virus zu entwickeln, sodass eine Erkrankung – insbesondere ein schwerer Verlauf – weniger wahrscheinlich wird. Wie bei anderen Impfungen können vorübergehend Beschwerden wie Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopf- und/oder Muskelschmerzen auftreten, die in der Regel nach kurzer Zeit wieder abklingen. Die Impfung ist besonders für Menschen ab 75 Jahren sowie für Personen ab 60 Jahren mit bestimmten Vorerkrankungen sinnvoll.




